Osteoporose-Therapie

Daher ist neben der etablierten Therapie mit Bisphosphonaten, die den Knochen aufnahmefähiger für seine Bausteine machen, nicht so sehr die alleinige Kalziumzufuhr zu forcieren, sondern das für den Bindegewebsaufbau unerlässliche Leitmineral Magnesium.

Dieses wird per se hauptsächlich im Knochen gespeichert (60%), außerdem ist es an über 300 Enzymsystemen beteiligt, wirkt anabol und damit regenerierend. Durch erhöhte Kalziumzufuhr wird der Magnesiumspiegel sogar weiter abgesenkt.

Das Bindegewebe benötigt außerdem Silicium (in Hirse, Gerste, Hafer enthalten).

Auch Östrogen stärkt - entgegen der wissenschaftlichen Lehrmeinung - den Knochen nicht, sondern Testosteron.

Ihr Nutzen einer adjuvante Osteoporosetherapie

Kurz gefasst: Hohe Magnesiumcitratgaben, ausreichend Silicium, Anhebung des Testosteronspiegels, Korrektur kataboler Stoffwechsellage (Proteinzufuhr, Omega-3-Fettsäuren), individuelle Bewegungsprogramme, Magnetfeldbehandlungen und keine ausschließlich forcierten Kalziumgaben.

Auf diese Weise sind binnen eines halben Jahres deutliche Strukturverbesserungen nachweisbar und als positiver Testosteronnebeneffekt auch eine gestärkte Muskulatur, damit weiter verbesserte Beweglichkeit und geringere Sturzgefahr.